Brand in Hochhaus

Auch die FF Seckenheim wurde am Montag, den 8. Juli gegen 10 Uhr zum Brand in einem Mannheimer Hochhaus alarmiert.

Zusammen mit den Kameraden der FF Friedrichsfeld besetzten wir mit einem LF die Hauptfeuerwache.
Nachdem im Verlauf des Einsatzes schnell klar wurde, dass dieser Einsatz sehr lange dauern wird und viele Feuerwehrleute benötigt werden, meldeten sich um 14:30 Uhr weiter 8 Mann im Gerätehaus mit unserem LF 20 KatS einsatzbereit.

Nach zwei Stunden Stadtschutz wurde unser Fahrzeug zusammen mit der FF Wallstadt und der FF Friedrichsfeld an die Einsatzstelle alarmiert, um dort die eingesetzten Kräfte auszulösen. Vor Ort wurden wir dem Einsatzabschnitt Brandbekämpfung zugeteilt, der von Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr Ludwigshafen geführt wurde.

Bevor es für unsere Kräfte in das Hochhaus ging, wurden wir mit Atemschutzgeräten der Feuerwehr Schwetzingen ausgestattet und bekamen eine Einweisung in die Geräte.

Die Kräfte der FF Seckenheim teilten sich in Angriffstrupp (AT) und Wassertrupp (WT) auf. Der AT überprüften im 5., 6. und 7. Stock mit einer Wärmebildkamera die Temperatur des brennenden Schachtes. Dabei ist im 6. Stock eine erhöhte Temperatur festgestellt worden, die immer weiter anstieg. Nach und nach bildete sich auch eine starke Rauchentwicklung.

In diesem Stockwerk, wurde dann durch den AT der Müllschacht weiter geöffnet und das Feuer final mit dem Fognail gelöscht. (Das Fognail ist ein riesiger Metallnagel der an seiner Spitzen Seite Wasserdüsen hat. So kann das Wasser direkt an den Brandherd kommen, ohne einen überdimensionalen Wasserschaden zu erzeugen.)

Währenddessen kontrollierte der Wassertrupp mit einem CO Warner mehrere Stockwerke und stellte dabei im 12. und 13. Stockwerk einen starken Brandgeruch fest. Dies wurde umgehend durch den AT und die Abschnittsleitung Brandbekämpfung mit der Wärmebildkamera überprüft.

Abschließend wurden nochmals alle 29 Stockwerke von den Trupps in Zusammenarbeit mit der FF Friedrichsfeld kontrolliert. Nachdem hier keine Feststellungen mehr gemacht wurden, konnten die Einsatzkräfte sich am Gerätewagen Logistik umziehen und das Fahrzeug für den nächsten Einsatz bereit machen.

Während die Trupps in den Stockwerken aktiv waren, steuerte ein Kamerad von uns den Feuerwehraufzug im Gebäude. Durch seine Arbeit als Elektriker spezialisiert auf Brandschutzanlagen war er hierfür prädestiniert!

Im Anschluss gab es noch ein leckeres Abendessen vom THW, bevor wir um 22:30 Uhr zurück ins Gerätehaus Seckenheim fahren konnten.

Was wir sehr gerne hervorheben möchten ist die gute Zusammenarbeit mit der Berufsfeuerwehr Mannheim, Berufsfeuerwehr Ludwigshafen und dem THW Mannheim!

Besonders bedanken möchten wir uns bei der FF Friedrichsfeld für die absolut unkomplizierte Zusammenarbeit. Ein Fahrzeug aus zwei Abteilungen besetzen funktioniert super!

Kellerbrand mehrere Personen vermisst

Mit diesem Einsatzstichwort sind zwei Staffeln der Feuerwehr Seckenheim am vergangenen Freitag zu einer Einsatzübung nach Friedrichsfeld gefahren.

Bei Schweißarbeiten ist im Keller eines Mehrfamilienhauses ein Brand ausgebrochen. Durch die schnelle Brandausbreitung konnte lediglich einer von 3 Arbeitern den Keller verlassen. Die zwei Angriffstrupps gingen sofort in den Keller zur Menschenrettung/Brandbekämpfung vor.

Da bei einem Kellerbrand mir enorm heißen Temperaturen gerechnet werden muss, wurde von außen eine Lüftungsöffnung geschaffen und nach dem „Go“ des ersten Angriffstrupp der Lüfter in Betrieb genommen. Mit der Frischluft im Rücken konnten die zwei vermissten Arbeiter schnell gefunden werden. Oft treffen wir in Kellern auf weitere Gefahren wie Gasflaschen, Farben oder Lacke, die im Verlauf des Brandes sich aufgeheizt haben und in ihren Lagerbehältnissen zu explodieren drohen.

Schwerpunktthemen bei der Übung waren unser Funkkonzept, sowie das Schlauchmanagement an engen Einsatzstellen.

Weiter konnte unser frischgebackener Atemschutzgeräteträger Elias hier seine ersten Praxiserfahrungen, nach dem bestandenen Lehrgang am vergangenen Samstag, sammeln; Herzlichen Glückwunsch nachträglich!

Vielen Dank an die Freiwillige Feuerwehr Mannheim, Abteilung Friedrichsfeld, die uns ihr neustes Fahrzeug ein LF 20 KatS kommunal (mit Maschinist Sven) für die Übung zur Verfügung gestellt hat.

Arbeitsintensives Wochenende für die Bereitschaftsgruppe der FF Seckenheim

Am vergangenen Wochenende (29. – 31.03.) stellte die FF Seckenheim wieder eine Bereitschaftsgruppe für den Mannheimer Stadtschutz.

Die erste Alarmierung erfolgte nur rund eine halbe Stunde nach Beginn der Bereitschaft um 18:30 Uhr. Mit dem Einsatzstichwort „Kleinbrand außerhalb Gebäude“ fuhren wir unsere Gemarkung Hochstätt an. Dort brannte ein Restmüllcontainer in einer Müllstation. Durch ein schnelles Fluten des Müllcontainers konnte ein größerer Schaden verhindert werden.

Die nächste Alarmierung erfolgte am Samstag, den 30.03. um 16:53 Uhr. Alarmiert wurden wir in Mollstraße (Oststadt) zu einem ausgedehnten Dachstuhlbrand. Wir kamen als erstes Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Mannheim an und konnten den Kollegen der Berufsfeuerwehr schnell unter die Arme greifen. Nachdem wir zuerst zwei Sicherungstrupps stellten, wurden sowohl der Angriffstrupp als auch der Wassertrupp zur Brandbekämpfung im 6. Obergeschoss eingesetzt. Nach ca. 4 Stunden im Einsatz konnten wir unsere kontaminierte und verschwitzte Einsatzkleidung, dank des angeforderten Gerätewagen Logistik, vor Ort tauschen. Zurück im Gerätehaus der FF Seckenheim wurden die Fahrzeuge wieder einsatzbereit gemacht. Im folgenden Link findet ihr einen ausführlichen Bericht.
(https://www.mannheim24.de/…/mannheim-oststadt-feuer-wohnung…)

Die dritte und letzte Alarmierung an diesem Wochenende erfolgte am Sonntag, den 31.03. um 14:34 Uhr. Gemeldet war ein Wohnungsbrand auf der Schönau. Nach kurzer Zeit rückten wir mit dem LF 20 KatS in Richtung Schönau aus. Ebenfalls alarmierte Kräfte der Wache Nord in Käfertal konnten schnell feststellen, dass es sich bei dem gemeldeten Wohnungsbrand um ein Grill auf dem Balkon handelte. So konnten wir zurück in unser Gerätehaus fahren und den Einsatz beenden.

Da der am Samstag geplante Grillabend aufgrund des Einsatzes entfiel, wurde dieser kurzerhand auf den Sonntag verlegt. Dank der unkomplizierten Hilfe des Partyservices Koch aus Edingen konnten wir kurzerhand noch Grillgut für die ganze Mannschaft besorgen, vielen Dank dafür!

Rauchentwicklung während des Kerwe Wochenendes

Nach dem Abbau unserer Kerwe-Wiesn am vergangenen Sonntag schländerten noch einige Kameraden gemütlich über die Seckenheimer Kerwe, als um 17:38 Uhr die Piepser das gemütliche Bummeln schlagartig beendete.

Nach nur rund 4 Minuten konnte unser Lf 20 KatS sich einsatzbereit melden und die Einsatzstelle mit Sonderrechten anfahren.
Einsatzstichwort war zunächst „Rauchentwicklung“ wurde aber während der Anfahrt auf „Flächenbrand Groß“ heraufgestuft.

Glücklicherweise sah ein Kamerad auf der Anfahrt bereits eine kleinere Rauchsäule die uns direkt an die Einsatzstelle führte.
Vor Ort begann der Angriffstrupp sofort mit der Brandbekämpfung, der Wassertrupp zog den in Brand geratenen Hackschnitzel-Haufen auseinander, damit sämtliche Glutnester abgelöscht werden konnten.

Nach ca. 15 Minuten konnten wir zurück in das Gerätehaus fahren.

Der schnellste Weg zur Einsatzstelle führte leider mitten durch die für die Kerwe gesperrte Hauptstraße.
Wir möchten uns bei allen Besuchern der Seckenheimer Kerwe für das Umsichtige handeln bedanken!
Absperrungen und Bierbänke wurden bei Seite gezogen und kein Besucher stand im Fahrtweg unseres Löschgruppenfahrzeuges.

Vielen Dank für Eure Hilfe Seckenheim!!!

 

Angebranntes Essen nach WM-Spiel

Am Mittwoch, den 27. Juni wurden wir um 18:50 Uhr zu einer Rauchentwicklung in die Rohrlachstraße alarmiert.

Nach wenigen Minuten rückten wir mit einer Staffel und unserem LF 10 in Richtung Hochstätt aus.
Vor Ort trafen wir kurz nach dem Löschzug der Berufsfeuerwache Süd ein.

Unsere Aufgabe war es, einen Sicherungstrupp für den Angriffstrupp des HLF 1 der BF zu stellen.

Allerdings war schnell klar, dass es sich bei diesem Einsatz „lediglich“ um angebranntes Essen handelt.
Damit konnten wir aus dem Einsatz entlassen werden und weiter um das frühe WM-Aus der DFB-Mannschaft trauern.

Brand in elektrischer Anlage

Unsere Abteilung wurde am Freitagmittag gegen 14:30 Uhr zu einem Brand in einer Photovoltaikanlage alarmiert.

Nach wenigen Minuten konnte unser Lf 10 besetzt werden und in Richtung Aussiedlerhöfe fahren. Mit uns alarmiert wurde auch der Löschzug der Feuerwache Süd, der einige Minuten vor uns an der Einsatzstelle ankam. Glücklicherweise konnte der kleine Kabelbrand durch das Abschalten der Anlage gelöscht werden.

 

Unser LF 10 konnte deshalb kurz vor Eintreffen an der Einsatzstelle, die Anfahrt mit Blaulicht und Martinhorn abbrechen.

Kleinbrand außerhalb Gebäude

Am 1. Mai wurden wir um 18:20 Uhr zu einem Brand auf die Hochstätt alarmiert.

Nach wenigen Minuten rückte unser LF 10 zusammen mit dem HLF 2 der Feuerwache Süd aus. Vor Ort brannte illegal entsorgter Sperrmüll. Dieser wurde vom Angriffstrupp unter Atemschutz mit einem Kleinlöschgerät abgelöscht. Der Wassertrupp zog den Haufen mit einer Mistgabel auseinander, damit der Angriffstrupp sämtliche Glutnester finden und löschen konnte.

Nach einer Einsatzzeit von ca. 15 Minuten konnten wir zurück in das Gerätehaus fahren, um dort unser Fahrzeug wieder einsatzbereit zu machen.

 

Kellerbrand in der Zähringer Straße

Am Samstag, den 24.02.2018 wurden wir um 15:29 Uhr zu einer gemeldeten Rauchentwicklung in Seckenheim alarmiert.

Auf der Anfahrt wurde das Einsatzstichwort auf Kellerbrand erhöht. Weiter war im Funk die Rede von Personen, die sich an Fenstern bemerkbar machen.

Wir trafen kurze Zeit nach dem Löschzug der Berufsfeuerwache Süd ein.
Vor Ort stellte sich heraus, dass ein Anwohner das Feuer im Keller selbstständig gelöscht hatte. Allerdings waren immer noch Personen in ihren Wohnungen eingeschlossen, da das Treppenhaus verraucht war.

Die Berufsfeuerwehr kontrollierte das Gebäude und leitete Entlüftungsmaßnahmen ein. Wir stellten einen Sicherungstrupp, um die Kräfte im Innenangriff zu schützen. Eine Person wurde dem Rettungsdienst übergeben.

 

Nach ca. einer halben Stunde konnte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden.

 

Unser Tipp:

Löschen Sie ein Feuer nur dann, …

… wenn Sie sich dabei nicht selbst (oder andere) in Gefahr bringen.

… wenn das Feuer ein geringes Ausmaß hat.

… wenn Sie genau wissen was brennt. Nicht jedes Feuer kann mit Wasser gelöscht werden.

Ansonsten rufen Sie bitte die Feuerwehr unter der Rufnummer 112, bringen sich selbst und andere in Sicherheit und halten sich an der angegebenen Adresse bereit, um die Feuerwehr einzuweisen!

Brand in einer Industrieanlage

Am vergangenen Freitag wurden wir um 20:30 zu einem Brand in einer Industrieanlage gerufen.

 

Unser LF 20 Kats rückte darauf hin sofort von der Feuerwache Süd aus ab. Vor Ort waren schon einige Einheiten der Feuerwehr Mannheim. Nach kurzer Bereitstellungszeit im Fahrzeug gingen unser Angriffs- und Wassertrupp zur Brandbekämpfung in die Industrieanlage vor. Damit sämtliche Glutnester gefunden und gelöscht werden konnten, kam auch der Einreißhaken zum Einsatz. Nach ca. 50 Minuten war die Luft in den Pressluftatmern verbraucht und die beiden Trupps traten den Rückweg an. Nach dem Einsatz wurden die mit Kakaopulver kontaminierten Einsatzklamotten am Gerätewagen Logistik getauscht.

Getränke und Snacks wurden durch die Schnelleinsatzgruppe der Johanniter-Unfall-Hilfe ausgegeben, vielen Dank dafür!

Zwei Kameraden unserer Abteilung besetzten ab 21:38 Uhr unseren Gerätewagen Transport (früher WSW) und fuhren benötigtes Einsatzmaterial von den Berufsfeuerwachen zur Einsatzstelle in den Jungbusch.

 

Das LF 10, welches während der Alarmierung, in Seckenheim mit Baumfällarbeiten beschäftigt war, übernahmen im Gerätehaus den Stadtschutz.

 

Die letzten Seckenheimer Kräfte konnten gegen 0:30 Uhr den Heimweg antreten.

 

Mülleimerbrand in Suebenheim

Am 01.01.2018 wurden wir um 13:52 Uhr zu einem „Kleinbrand außerhalb Gebäude“ nach Suebenheim alarmiert.

 

Nach wenigen Minuten fanden sich 12 Mann im Gerätehaus ein. Unser Erstausrückefahrzeug LF 10 rückte sofort mit 9 Mann aus.

Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich nur um einen sehr kleinen Mülleimer handelte. Dieser wurde mit ca. 10 Liter Wasser aus der Kübelspritze (auch Kleinlöschgerät genannt) bekämpft.

Nach ca. 20 Minuten konnten wir uns wieder einsatzbereit melden und zum Gerätehaus zurückfahren.