Abgefahrener Hydrant

Am Samstagabend, den 12. Mai wurden wir um 22:35 Uhr im Rahmen der SRH-Dämmermarathon-Bereitschaft zu einer technischen Hilfeleistung gerufen.

 

Dem Streckenwart des Marathons ist bei einer Nachkontrolle der Strecke im Bereich der Bahnhaltestelle Neuostheim eine rund 10 Meter hohe Wasserfontäne aufgefallen. Auslöser dafür war ein Bürger, der bei Rangierfahrten mit seinem PKW gegen ein im Boden montiertes Standrohr gefahren war.

 

Vor Ort gingen 3 Mann mit einem Hydrantenschlüssel und Beleuchtungsmaterial vor. Unter tosendem Applaus der Anwohner schieberten wir rund 5 Minuten nach Eintreffen die Wasserzufuhr ab.

 

Während der Arbeiten am Hydrant hatten wir mit unserem LF 20 KatS (ein ausgewachsener 20 Tonner) die betreffende Straße mit Blaulicht und Warnblinkanlage gesperrt und abgesichert. Für einige PKW-Fahrer war das Anlass genug, einfach statt der gesperrten Straße den Bürgersteig als Ersatz für den normalen Fahrweg zu nutzen. Auf diesem Wege werden wir auf unnötige Weise gefährdet.

Unsere Bitte: nehmen Sie sich 5 Minuten Zeit, drehen Sie um und versuchen Sie über einen anderen Weg an Ihr Ziel zu kommen. Auch wir möchten nach jedem Einsatz wieder gesund nach Hause zu unseren Familien gehen.

 

Nachdem das Wasser abgestellt war, wurde noch der Gerätewagen Logistik von der Feuerwache Süd alarmiert. Dieser brachte den 3 klitschnassen Kameraden neue und vor allem trockene Einsatzkleidung.

 

Nachdem die Mannschaft und unser LF 20 KatS wieder einsatzbereit waren, konnten wir zurück ins Gerätehaus fahren, wo die Reste unseres Abendessens auf uns warteten.

 

Kleinbrand außerhalb Gebäude

Am 1. Mai wurden wir um 18:20 Uhr zu einem Brand auf die Hochstätt alarmiert.

Nach wenigen Minuten rückte unser LF 10 zusammen mit dem HLF 2 der Feuerwache Süd aus. Vor Ort brannte illegal entsorgter Sperrmüll. Dieser wurde vom Angriffstrupp unter Atemschutz mit einem Kleinlöschgerät abgelöscht. Der Wassertrupp zog den Haufen mit einer Mistgabel auseinander, damit der Angriffstrupp sämtliche Glutnester finden und löschen konnte.

Nach einer Einsatzzeit von ca. 15 Minuten konnten wir zurück in das Gerätehaus fahren, um dort unser Fahrzeug wieder einsatzbereit zu machen.

 

Havariertes Schiff droht zu sinken

In der Nacht vom 26. auf den 27. Februar 2018 hatte ein rund 180 Meter langes Containerschiff das Ufer im Mannheimer Hafen gerammt und war dabei leck geschlagen.
Rund 80 Einsatzkräfte retteten das havarierte Schiff vor dem Untergang.

Gegen 13:30 Uhr fragte die Leitstelle der Feuerwehr Mannheim die Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehren ab, wer zwischen 18 und 24 Uhr ein Fahrzeug einsatzbereit melden könnte.
Kurze Zeit nach der Anfrage konnten wir ein Fahrzeug mit 9 Kameradinnen und Kameraden melden.

Die Gruppe meldete sich um 17:30 Uhr einsatzbereit und fuhr den Hafen an.

Vor Ort lösten wir die Berufsfeuerwehr ab. Unsere Aufgabe war es den Wasserpegel im Schiff konstant zu halten und somit das Untergehen des Schiffes zu verhindern.
Das Wasser wurde mit 8 Schmutzwasserpumpen, die bereits in der vergangenen Nacht installiert wurden, abgepumpt. Angetrieben wurden diese über 4 Notstromaggregate, die wir in regelmäßigen Abständen tankten. Hierzu hatte ein LKW der BF eine mobile Tankstelle zur Einsatzstelle gebracht.

Gegen 22:30 Uhr wurde das Schiff langsam entladen. Geplant war es, das Schiff durch die Entladung der schweren Fracht, um einige Zentimeter anzuheben. So sollte das Leck über die Wasseroberfläche kommen und der Wassereintritt gestoppt werden.

Nach der Übergabe an die Kameraden des HLF 2 (Süd) und den Einsatzleiter (B-Dienst) der Feuerwehr Mannheim wurden wir gegen 1:30 Uhr aus dem Einsatz entlassen und fuhren das Gerätehaus an.

 

Ein besonderer Dank gilt den Kameraden der Hauptfeuerwache, diese hatten uns am Abend mit dem Abrollcontainer Aufenthalt, warmer Suppe, Kaffee und Tee versorgt. Bei -8 Grad war dies ein großer Motivationsschub, vielen Dank!

Kellerbrand in der Zähringer Straße

Am Samstag, den 24.02.2018 wurden wir um 15:29 Uhr zu einer gemeldeten Rauchentwicklung in Seckenheim alarmiert.

Auf der Anfahrt wurde das Einsatzstichwort auf Kellerbrand erhöht. Weiter war im Funk die Rede von Personen, die sich an Fenstern bemerkbar machen.

Wir trafen kurze Zeit nach dem Löschzug der Berufsfeuerwache Süd ein.
Vor Ort stellte sich heraus, dass ein Anwohner das Feuer im Keller selbstständig gelöscht hatte. Allerdings waren immer noch Personen in ihren Wohnungen eingeschlossen, da das Treppenhaus verraucht war.

Die Berufsfeuerwehr kontrollierte das Gebäude und leitete Entlüftungsmaßnahmen ein. Wir stellten einen Sicherungstrupp, um die Kräfte im Innenangriff zu schützen. Eine Person wurde dem Rettungsdienst übergeben.

 

Nach ca. einer halben Stunde konnte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden.

 

Unser Tipp:

Löschen Sie ein Feuer nur dann, …

… wenn Sie sich dabei nicht selbst (oder andere) in Gefahr bringen.

… wenn das Feuer ein geringes Ausmaß hat.

… wenn Sie genau wissen was brennt. Nicht jedes Feuer kann mit Wasser gelöscht werden.

Ansonsten rufen Sie bitte die Feuerwehr unter der Rufnummer 112, bringen sich selbst und andere in Sicherheit und halten sich an der angegebenen Adresse bereit, um die Feuerwehr einzuweisen!

Wasserschaden im Gebäude

Am Sonntag, den 18.02.2018 wurden wir um 9:35 Uhr zu einer technischen Hilfeleistung in den Inneren Heckweg alarmiert.

 

Auf der Anfahrt zur Einsatzstelle wurden wir von Falschparkern enorm ausgebremst. Wir wissen selbst um die angespannte Parkplatzsituation in Seckenheim, allerdings benötigen wir mit unseren Fahrzeugen eine Straßenbreite von mindestens 3 Metern. Auch in Kreuzungsbereichen brauchen wir mehr Platz als andere Verkehrsteilnehmer. Wenn wir mit unseren Fahrzeugen nicht oder später an der Einsatzstelle ankommen, können wir keinem mehr oder erst zu spät Hilfe leisten.

 

Nach Eintreffen an der Einsatzstelle mussten wir uns mit zwei Steckleiterteilen Zugang zum betroffenen Grundstück verschaffen.

Dort reparierten wir in Zusammenarbeit mit der Besatzung des Kleineinsatzfahrzeuges (KEF) der Berufsfeuerwache Nord (Käfertal) eine defekte Wasserleitung.

 

Nach ca. 40 Minuten konnten wir zurück in unser Gerätehaus fahren.

2 Einsätze am Bereitschaftswochenende

Am vergangenen Wochenende  (26.01. – 28.01.2018) wurde unsere Bereitschaftsgruppe zu zwei Einsätzen im Mannheimer Stadtgebiet alarmiert.

 

Der erste Einsatz wurde uns rund 30 Minuten nach Einsatzbereitmelden (Freitag, 18:00 Uhr) auf den Fahrzeugpager gesendet. Einsatzstichwort war „Gefahrgutaustritt PKW“. Nach wenigen Minuten traf unser LF 10 als ersteintreffendes Fahrzeug an der Einsatzstelle in Mannheim Neckarau ein.

Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich dabei nur um einen sehr geringen Austritt an Kraftstoff handelte und wir nach ca. einer halben Stunde (ohne großartige Tätigkeiten) unser eigentliches Ziel, die Hauptfeuerwache anfahren konnten. Dort rüsteten wir unser Fahrzeug für das Wochenende.

 

Der zweite Einsatz wurde am Samstag, den 27.01. gegen 19 Uhr ausgelöst. Gerufen wurden wir zu einem Kellerbrand in Neckarau. Nach wenigen Minuten rückte die Bereitschaftsgruppe mit dem LF 10 aus. Kurz nach der Abfahrt B38a Nähe Bauhaus, kam von der Einsatzleitung die Meldung, dass die Lage im Griff ist und keine weiteren Kräfte benötigt werden.

 

Ende der Bereitschafszeit war am Sonntag um 20 Uhr.

 

Baum auf Auto

Heute Morgen (17.01.2018) wurde unsere Abteilung um 7:11 Uhr zu einer technischen Hilfeleistung alarmiert.

 

In der Rastatter Straße ist ein Baum auf ein Auto/eine Mauer gestürzt. Nach Absprache mit Polizei und uns fuhr der Besitzer den Wagen unter dem Baum weg, damit wir mit den Sägearbeiten beginnen konnten.

Zusammen mit den Kollegen des HLF 2, der Berufsfeuerwache Süd, sägten wir den Baum in kleine tragbare Stücke und reinigten die Straße und den Gehweg.

 

Nach ca. einer 3/4 Stunde konnte der Einsatz beendet und die Straße wieder freigegeben werden. Der Großteil unserer Mannschaft fuhr nach dem Einsatz direkt zur Arbeit.

 

Brand in einer Industrieanlage

Am vergangenen Freitag wurden wir um 20:30 zu einem Brand in einer Industrieanlage gerufen.

 

Unser LF 20 Kats rückte darauf hin sofort von der Feuerwache Süd aus ab. Vor Ort waren schon einige Einheiten der Feuerwehr Mannheim. Nach kurzer Bereitstellungszeit im Fahrzeug gingen unser Angriffs- und Wassertrupp zur Brandbekämpfung in die Industrieanlage vor. Damit sämtliche Glutnester gefunden und gelöscht werden konnten, kam auch der Einreißhaken zum Einsatz. Nach ca. 50 Minuten war die Luft in den Pressluftatmern verbraucht und die beiden Trupps traten den Rückweg an. Nach dem Einsatz wurden die mit Kakaopulver kontaminierten Einsatzklamotten am Gerätewagen Logistik getauscht.

Getränke und Snacks wurden durch die Schnelleinsatzgruppe der Johanniter-Unfall-Hilfe ausgegeben, vielen Dank dafür!

Zwei Kameraden unserer Abteilung besetzten ab 21:38 Uhr unseren Gerätewagen Transport (früher WSW) und fuhren benötigtes Einsatzmaterial von den Berufsfeuerwachen zur Einsatzstelle in den Jungbusch.

 

Das LF 10, welches während der Alarmierung, in Seckenheim mit Baumfällarbeiten beschäftigt war, übernahmen im Gerätehaus den Stadtschutz.

 

Die letzten Seckenheimer Kräfte konnten gegen 0:30 Uhr den Heimweg antreten.

 

Mülleimerbrand in Suebenheim

Am 01.01.2018 wurden wir um 13:52 Uhr zu einem „Kleinbrand außerhalb Gebäude“ nach Suebenheim alarmiert.

 

Nach wenigen Minuten fanden sich 12 Mann im Gerätehaus ein. Unser Erstausrückefahrzeug LF 10 rückte sofort mit 9 Mann aus.

Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich nur um einen sehr kleinen Mülleimer handelte. Dieser wurde mit ca. 10 Liter Wasser aus der Kübelspritze (auch Kleinlöschgerät genannt) bekämpft.

Nach ca. 20 Minuten konnten wir uns wieder einsatzbereit melden und zum Gerätehaus zurückfahren.

PKW Brand in der Zähringer Straße

Am Freitag, den 29.12.2017 wurden wir um 15:31 Uhr zu einem PKW Brand in die Zähringer Straße alarmiert.

 

Nach nur 4 Minuten rückte unser LF 10 mit acht Mann aus. Vor Ort stand bereits der gesamte Motorraum des Fahrzeugs in Vollbrand. Der Angriffstrupp begann direkt mit der Brandbekämpfung.

Knapp 3 Minuten nach Ausrücken des LF 10 konnte sich auch das LF 20 Kats mit 6 Mann einsatzbereit melden, allerdings kam in der selben Minute von der Einsatzstelle die Meldung, dass keine weiteren Kräfte benötigt werden.

Das HLF der Berufsfeuerwehr brach seine Anfahrt ab, dafür rückte wenig später der Gerätewagen Logistik der Feuerwache Süd an. Auf dem GW-Logistik sind Einsatzkleidungen in allen gängigen Größen, Schläuche und Atemschutzgeräte verstaut.

Die Kameraden, die direkt mit dem Brandrauch in Kontakt kamen, tauschten ihre kontaminierten Klamotten gegen neue/frisch gewaschene Kleidung.

 

Nach etwa einer 3/4 Stunde war der Einsatz abgearbeitet.